Armutsstatistik
Wohlfahrtsverbände schlagen Alarm
Große Wohlfahrtsverbände in Deutschland haben Konsequenzen aus der jüngsten Armutsstatistik gefordert. Das Arbeitslosengeld II müsse um 20 Prozent auf 415 Euro aufgestockt werden, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Werner Hesse, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
Der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wilhelm Schmidt, forderte mehr gezielte Investitionen in Bildung und Betreuung. "Wir müssen den Teufelskreis von Armut und Bildungsnachteilen aufbrechen", sagte er der "Braunschweiger Zeitung".
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind in Deutschland 13 Prozent der Bürger von Armut bedroht oder arm. Im Jahr 2004 waren demnach 10,6 Millionen Menschen betroffen - unter ihnen 1,7 Millionen Kinder unter 16 Jahren.
Große Wohlfahrtsverbände in Deutschland haben Konsequenzen aus der jüngsten Armutsstatistik gefordert. Das Arbeitslosengeld II müsse um 20 Prozent auf 415 Euro aufgestockt werden, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Werner Hesse, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
Der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wilhelm Schmidt, forderte mehr gezielte Investitionen in Bildung und Betreuung. "Wir müssen den Teufelskreis von Armut und Bildungsnachteilen aufbrechen", sagte er der "Braunschweiger Zeitung".
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind in Deutschland 13 Prozent der Bürger von Armut bedroht oder arm. Im Jahr 2004 waren demnach 10,6 Millionen Menschen betroffen - unter ihnen 1,7 Millionen Kinder unter 16 Jahren.


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